zum Schnelleinstieg

zur Erläuterung - Allgemeiner Programmteil

zur Erläuterung Berechnung bei Verletzten

zur Erläuterung Berechnung bei Getöteten

zur Erläuterung Tabellenanwendung

(7) manuelle Ermittlg der Arbeitszeit-Verteilg im HH

(8) manuelle Ermittlg der HH-Beeinträchtigung wegen Verletzung

(9) manuelle Ermittlg des HH-Zuschnitts, der Verteilung der HH-Tätigkeiten Ermittlung der MdHH

(10) Zeiten der einzelnen Haushaltstätigkeiten und Stundenverteilung auf Familienmitglieder

(10a) und Ermittlung der Einzelbereiche HH-Taetigkeiten und Stundenverteilung auf die HH-Mitglieder


Hilfe zum Programm Haushaltsführungsschaden (HH 2021 V32)

Haushaltsführungsschaden nach Tod eines Ehepartners oder Elternteils

Haushaltsführungsschaden bei Verletzung eines Haushaltsmitgliedes




Das Programm besteht in der Hauptsache aus Karteiblattfenstern (numerierte Seiten) und dort hinterlegten Tabellen. Nach dem Programmstart befinden Sie sich im Fenster Verletzte (1). Nach Erledigung der eingangs zu erledigenden Programmeinstellungen im Programmkopfteil und Ergänzung der notwendigen Berechnungswerte erhalten Sie ohne großen Zeitaufwand das Berechnungsergebnis. Sie wechseln die Karteikarte, z.B. zu Getöteten im Fenster (2) Getoetete. durch Anklicken des Karteireiters, ebenso zu Karteikarten mit Tabellen, in denen Sie Basiswerte aktivieren können.
Über das Kopfzeilenmenue erledigen Sie die Ausdrucke und teils Speicherung der Ergebnisse (bei Seite (10), falls erforderlich. Die Karteikartenreiter dienen zum Wechsel zwischen Berechnungsfenstern und Tabellen.
Nach etwas Gewöhnung an das Programm und Kenntnis, welche Werte sowie Informationen notwendig sind, ist die Programmanwendung sehr leicht, auch ohne tiefgreifende Kenntnisse von Haushaltsanspruch-Berechnungen.

zurück zum gezeigten Programmfenster

Hinweis:

Keine Rechtsberatung. Die in dieser Beschreibung enthaltenen Informationen stellen keine Rechtsberatung dar.
Sie sollen lediglich aufzeigen, von welchen Prämissen ausgehend das Programm den Haushaltsführungsschaden berechnet. Im Programm wird der HH-Schaden allein für den Ausfall von HH-Arbeitszeiten ermittelt. Rechtliche und steuerliche Besonderheiten finden keine Berücksichtigung. GGf. muss auf die Tabellenwerke zurückgegriffen werden.
Es steht dem Anwender frei, von welcher Rechtsbeurteilung und Berechnungsweise er ausgeht. Sollten diese mit dem Programmablauf nicht zu erzielbar sein, wäre aber eine Anwendung für diesen Fall nicht möglich.


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HH-Schadensberechnung - Schnelleinstieg



Einleitend für die folgend beschriebenen Programm-Seiten soll erklärt werden, wie der Haushaltsführungsschaden eines Unfallopfers mathematisch zu sehen ist.

Im Haushalt existieren Tätigkeitsgruppen, Beispiel:
Menue links Std/HH u. %-Vert. der Taetigkeitsgruppen. rechts, re. Spalte Hausfrauenanteil Std., Menue

die zusammen genommen die gesamten HH-Tätigkeiten darstellen. Sie werden sowohl prozentual als auch mit Einzel- und Gesamt-Stunden beschrieben. Es existieren 9 Tätigkeitsgruppen, in Tabellen beschrieben.
Diese Tätigkeiten werden von den Mitgliedern des Haushaltes erledigt, je nach Verpflichtung aus Unterhaltssicht als auch aus familiärem Verpflichtungsgefühl, auch aus Sicht der Belastungsverteilung in Verbindung mit Berufstätigkeit und HH-Mitarbeitsnotwendigkeit. Die Mitarbeit der HH-Mitglieder wird als ihr Anteil von den Gesamttätigkeitsstunden prozentual bewertet. Der Prozentsatz läßt sich aber daraus ableiten, welche Einzeltätigkeit, mit ihrem Stundenbedarf, von wem mit welchem Prozentsatz übernommen wird. Vereinfacht: Die Hausfrau übernimmt die Gesamt-Stundensumme ihrer Anteile an allen Einzeltätigkeiten, wobei diese Summe einem Prozentsatz von den Gesamtstunden entspricht.
Die einzelnen Hausfrauen-%-Anteile werden von den einzelnen Tätigkeitsgruppen abgeleitet. Z.B: Von 90.4 Std. HH-Ges.Tät. entfallen auf die Hausfrau 61 Std., = 67,5 % von 90.4 Std.. Mangels genauerer Aussage der Tabellen zur unterschiedlichen Verteilung der Einzeltätigkeiten auf die Familienmitglieder würde dieser %-Satz im Beispiel für alle Tätigkeiten gelten und zeigt, dass eine genauere Aufklärung der Tätigkeitsverteilung erforderlich ist. Auch wenn 61 % von 90,4 zutreffen sollen, können in den Einzeltätigkeiten unterschiedliche %-Verteilungen vorliegen, z.B. Ehemann übernimmt zu 80 % Gartenarbeiten, sie 20 %, Ehefrau übernimmt 80 % Kinderbetreuung, er 20 %.

Liegt ein gesundheitlicher Schaden vor, mit einer abstrakten MdE bewertet, ist zu prüfen, wie sich dieser auf die Ausübung der vom Unfallopfer übernommenen Einzeltätigkeiten als MdHH auswirkt. Jede Tätigkeitsgruppe erfordert eine Abschätzung des Beeinträchtigungs-Prozentsatzes, um mit diesem %-Satz zu berechnen, welche Gesamtarbeitzeit durch die Behinderung ausfällt. Alle Stundenausfälle dieser prozentual unterschiedlichen Einzeltätigkeiten ergeben die Gesamtsumme der Std.-Behinderung im HH (je Woche). Die MdHH als Prozentsatz errechnet sich aus dem Verhältnis "Tätigkeitsbeeinträchtigung (Std.) / Stundenanteil Unfallopfer * 100". Wenn also Gartenarbeiten und Kinderbetreuung nicht gleich hohen Stndenbedarf benötigen, kann eine gleiche %-Mitarbeit der Hausfrau nicht zu einem richtigen MdHH-Ergebnis führen. Die Mitarbeits-%-Sätze müssen deshalb den zutreffenden Leistungen angepasst werden. Die Tabellenverteilung läßt die tatsächliche Verteilung nicht erkennen, sodass die MdHH-Berechnung mit Seite (8) nur ungenau sein kann:

Menue

Eine genauere Berechnung ist möglich, mit Seite (9). Im Beispiel werden auch Tabellenwerte gestartet, können dann dem Fall angepasst werden und ermöglichen erst dann, die MdHH für die jeweils tatsächlichen Tätigkeitsanteile zu ermitteln.
Menue



Je nach Fallgestaltung, Verletzung mit AU oder MdE, stat. Zeiträume oder Tötung, ergeben sich aus Tabellen-Prämissen mit Berechnungsfenstern Berechnungsmodelle, die im Programm aufgerufen werden können.
Mit den Kartei-Fenstern soll die Berechnungs-Basis für Regulierungsverhandlungen zur Besprechung der HH-Situation und der Auswirkung von Gesundheitsschäden geschaffen werden. Statt ohne Grundlage nur zu erörten, ob ein HH 55 oder 60 Std. für die Arbeitsbewältigung benötigt, kann bei noch weiterer Aufgliederung übersehen werden, was sich hinter solchen Zahlen verbirgt

und welche Anpassung der Tabellenwerte zur Anpasssung an den eigenen Fall notwendig ist.
Damit kommen wir zur Beschreibung der Steuerungsbereiche des Programms.
Der Bearbeitungsablauf mit dieser EDV-Hilfe
erfordert die Überlegegung, welche Programm-Grundlagenhilfe zu welchem Ergebnis führt.

Zuerst muß festgestellt werden, für welche Ausfallzeiten mit welchen unfallbedingten Auswirkungen die Berechnung jeweils stattfinden soll.
Anschließend ist zu überlegen und festzuhalten, welche Besonderheiten im betroffenen Haushaltszuschnitt sich zusätzlich zu den üblichen wiederkehrendenden HH-Arbeiten sowohl fiktiv als auch tatsächlich auswirken. Zu denken ist hierbei an Sommerarbeiten im Garten, saisonbedingte Arbeiten wie Frühjahrs-Gemüsegartenbestellung, Aussaatpflege, Obsternte, Winterdienste, Heizmaterialbeschaffung, unfallbedingte Hilfskraftdienste im HH wegen Abwesenheit von Familienangehörigen für Krankenbesuche beim Unfallopfer. Tabellen-HH-Tätigkeiten sind deshalb um zusätzliche tatsächlich notwendige Tätigkeiten zu erweitern oder um nicht betroffene zu reduzieren.
Mit diesen Vorbereitungen ist der eigene HH zu Tabellenwerks-Haushaltszuschnitten in Relation zu stellen. Tabellen-Haushalte werden normalerweise unterschieden nach Personenanzahl, Alter der Personen, Berufstätigkeitssituation, Einkommenssituation, auch hieraus abgeleitet nach Haushaltstypen bzw. HH-Stufen von einfacher, normaler, gehobener bis hoher Zuschnitt. Zu klären ist, wer den HH führt, das Unfallopfer oder der Ehepartner.

Das Kopfzeilenmunue

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erklärt sich weitgehend mit diesen Hinweislinien. Zu beachten ist, dass die Ausdruckmöglichkeiten vom aktiven Fenster abhängi sind. Jeweils das aufgerufene Fenster öffnet auch die Ausruckmöglichkeit und dazugehörigen Aufruf wie Screenshot, Ergebnisausdruckvorschau und Ausdruck. Unter diesem Kopfzeilenmenue befinden sich Steuerungsbereiche, die sich auf die Tabellenauswahl und daraus entnommene Werte, müssen deshalb zu Beginn abgearbeitet werden.

Mit aktiver Seite (1) beginnt die Programmanwendung.
Nur bei den Seiten (1) und (2), wenn aufgerufen, sind die wichtigsten Grundeinstellungen veränderbar. Nach der Bestimmung und Einstellung, welche Haftungsquote der Berechnung zugrunde liegen soll, werden die Einstellungsmerkmale (verletzt/getötet: Frau/Mann) und (den HH Führt: Frau/ Mann) eingestellt. Diese letztgenannten Einstellungen sind also zu Beginn zu tätigen, solange Seite (1) oder (2) aktiv ist.
Ab Seite (3) ist die Änderung gesperrt, um keine Falscheinstellungen bei Tabellenaufrufen wirksam werden zu lassen. Zeitraumberechnung wird auch später aktiviert, wenn der Anspruch nicht monatlich ermittelt wird, Stundenbedarf-Eingabe für vollen HH und reduzierten HH bleiben noch zurückgestellt, werden erst später aktiviert und ermittelt.
Der zugrunde zu legende Stundenlohn wird eingegeben oder mit (BAT)TVöD-Abgleich beurteilt. Ein Tabellenaufruf ist möglich und die Tabelle selbst ergänzbar. Die Monatslohnumrechnung erfolgt erst bei einem Ergebnis-Klick definitiv durch das Programm.

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Anschließend erfogt die Suche nach passenden Tabellen-Vergleichshaushalten. Im Programm hinterlegt sind Tabellen, die alle älteren Schulz-Borck/Hofmann-Tabellen, die unveränderte Sch-B/H bei Karteiblatt (6), die erweiterte an Haushaltstypen (nach Anzahl Personen und Alter) und Haushaltszuschnitte angepasste bei Karteiblatt Seite (3) für nicht berufstätige(n) Hausfrau/-mann und für (mit) berufstätige Hausfrau bei Karteiblatt Seite (4), wählbar auch nach HH-Größe, Anspruchsstufe und HH-Typ. Sie finden die SchB/H-Tabellen-Einzel-Haushalte weiter unterteilt um zusätzliche Abstufungen. Menue


Von SchB/H abgeleitete Tabellenwerte zur besseren Tabellenaussagekraft
Menue

Wollen Sie den Tabellenhaushalt unverändert übernehmen,

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klicken Sie ihn in der Zeile an und rufen je nach Bedarf das erste (1) oder zweite Karteiblatt (2) auf. Hier befinden sich jeweils orange Buttons, mit Text HH-Tabellen-Auswahl übernehmen). Klicken Sie darauf. Nun können Sie auf Berechnungsergebnis klicken und haben ein Ergebenis für den monatlichen Anspruch, sofern er durchsetzbar ist. Wollen Sie den Anspruch für einen abweichenden temorären Zeitraum berechnen, aktivieren Sie im Kopfbereich die Zeitraumberechnung, geben Beginn-- und Ende-Datum ein und klicken auf Intervall berechnenn. Klicken Sie dann nochmals auf Anspruch berechnen, wenn Sie den Zeitraum erst verspätet aktiviert haben.

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Um sich dem konkreten Fall besser anzunähern oder bei Gericht einen objektivierbaren Sachvortrag zu erreichen, ist der Weg zum Ziel doch etwas länger.

Rufen Sie jetzt das Karteinblatt (8) auf , prüfen, ob Ihre Tabellenauswahl noch ausgewählt und auch dort aktiv ist, klicken die Zeile nochmals an, um die dort befindliche HH-Typ-Einstellungs-Überwachung links über der Tabelle zu aktivieren. Es wird ein Hinweis erscheinen,
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ob der HH-Typ der HH_Tabellenauswahl mit dem aktiven Verletzungsbeispiel übereinstimmt. Wenn das nicht zutrifft: Im Karteiblatt (6), welches Sie jetzt anklicken oder zu dem Sie geführt werden,

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öffnen sich vier neue Karteiblätter mit Sch-B/H-Tabellen, wovon die zweite von links die richtige ist. Klicken Sie diese an. Sie erhalten einen Hinweis, welcher HH-Typ bei der HH-Tabauswahl gewählt wurde und welcher hier noch aktiv ist.
Wenn Sie einen Verletztenfall bearbeiten:
Eine große Anzahl von Verletzungsbeispielen ist aufgelistet und darüber befinden sich alle HH-Typ-Zahlen. Haben Sie einen Verletzungsfall, suchen Sie ein annähernd vergleichbares Verletzungsbild, bei dem die Behinderung durch die Verletzung wenigstens ähnlich wie in Ihrem Fall ist. Dann suchen Sie oben die Zahl Ihres HH-Tabellenauswahl-HH-Typen. Klicken Sie auf die Zahl, bei der sich Verletzungs-Zeile und HH-Typ-Spaltetreffen/kreuzen. Nun kehren Sie zu Karteiblatt (8) zurück. Die beiden HH-Typ-Zahlen links über der Tabelle sollten jetzt grün hinterlegt sein, sonst HH-Typ neu ablesen und richtige Spalte suchen.
Haben Sie einen Todesfall zu bearbeiten, genügt es, wenn Sie bei Sch-B/H irgend einen Verletzungsbereich Ihres Haushalstypes anklicken, nur der HH-Typ muss richtig gewählt sein.

Im Karteiblatt (8) wird jetzt nochmals die Tabellenauswahl angeklickt, um die neuen HH-Typ-Grundlagen zu aktivieren. Gewöhnen Sie es sich an, bei Wechsel zu einem anderen Karteiblatt immer die Auswahl anzuklicken, damit Fremdeinstellungen anderer Karteiblätter aufgehoben werden.
Schauen Sie sich die hier (8) befindlichen Felder mit gezeigten Werten an.

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Achten Sie hier auf die veränderbaren Eingabefelder für den Umfang der Berufstätigkeit der Ehepartner. Wenn statt der Frau der Mann die Hausfrauenrolle übernommen hat und Sie deshalb bei verunfallter Frau mit richtiger Bestimmung der entsprechenden Zuständigkeiten in der Tabelle beim Hausmann die Hausfrau-Werte für ihn erhalten haben, gelten für die Frau die Ehepartner-Werte, für den Mann die Hausfrau-Werte. Die Berufstätigkeit-%-Einstellung ist aber richtig für Mann + Frau einzustellen. Sie wirkt nur im Ausdruck zur Situationsbeschreibung. Diese Einstellungen werden in Seite (8) eingegeben, gelten dann auch in Seite (10).
Die grün hinterlegten Zahlen sind veränderbar. Soweit daneben gleiche grau hinterlegt sind, handelt es sich um die Tabellenzahlen zum Vergleich, wenn Sie bei grünen etwas verändern. Die linken grünen ermöglichen, die %-Gewichtung der Einzeltätigkeiten bei unveränderbarer Gesamthaushalts-Summenzahl (immer 100!%) zu verändern, dem eigenen HH anzupassen. Beim Orange-Button werden dann die Auswirkungen aktiv. Wichtig ist zu wissen, dass der Anteil der/des Hausfrau/-Mannes an allen Tätigkeiten prozentual gleich dem Anteilsverhältnis der Mitarbeitsstunden ist. Sie/Er arbeitet immer den %-Satz. Mehr läßt sich aus Tabellen nicht herleiten, weil nicht angegeben ist, welche unterschiedliche %-Zusammensetzung bei den Einzeltätigkeiten zur Stundensumme des Hausfrauen(-mannes)anteils führt. Diese Aufgabe obliegt Ihnen, wenn Sie Haushaltsführungsschäden wegen MdHH beziffern wollen. Später bei den Erläuterungen der (9) manuelle Ermittlg des HH-Zuschnitts, der Verteilung der HH-Tätigkeiten, Ermittlung der MdHH

werden Sie die doch mögliche manuelle Beurteilbarkeit mit dem Programm beschrieben erhalten.

Sie können bei der rechten Reihe grüner Wertfelder auch den verletzungsbedingten Beeinträchtigungs-Prozentsatz, der vom gewählten Verletzungsbeispiel verbunden mit dem HH-Typ stammt, anpassen (z.B: 0 % bei HH-Planung - 100 % bei schweren Arbeiten). Damit erreichen Sie eine Aussage zur MdHH, die alleine mit dieser %-Einstufung bewirkt wird. Sie erkennen die eingeschränkte Anpassungsmöglichkeit bei der Tabellenvorgabe.

Wollen Sie mehr subjektiven Vortrag zum HH-Zuschnitt einbringen, wechseln Sie zu Karteiblatt (9),

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(Wichtig zu (9): Immer vorher Karteiblatt (8) abhandeln wie beschrieben), die Tabellenzeile ist dann bei Seite (9) bereits eingeblendet. Wollen Sie diese ändern, wieder zu (8) zurück. Hier bei (9) sehen Sie eine größere Zusammenstellung von Werten als bei der Seite (8).
Lesen Sie zuerst die Spaltenbeschreibung, rechts. Wichtig sind die grünen Spalten, bei den Spalten 2 und 2a befindet sich darunter ein Hinweis (text 2 gesperrt), wenn Sie ein Häkchen setzen, Text zu beschreiben, wenn Häkchen entfernt), sodass die Reihen auch grün hinterlegt werden können, dafür bei ihren Summenwerten das Grün verschwindet. Der Unterschied besteht darin, mit Häkchen lässt sich die Stunden-Summe ändern und die Einzelbeträge der Summe nach bestehendem Verhältnis anpassen, ohne Häkchen lassen sich die Einzelbeträge ändern und die Summe wird mit den geänderten Beträgen gebildet. Ein weiteres Häkchen wird auf dieser Seite gesetzt, wenn ein red. HH zu berechnen ist, weil die HH-Beeinträchtigung durch Verletzungen nicht zu bewerten sind, sich immer zu 100 % auswirken.


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Sie haben jetzt die Möglichkeit, alles Ihrem Fall anzupassen.

Mit dem Überschreiben von Vorgaben ist es aber nicht getan; es fehlt an der objektivierbaren Grundlage. Diese schafft Ihnen das nächste Karteiblatt (10), welches Sie nur über den bisher beschriebenen Weg ab Karteiblatt (8) über (9) zu (10) bearbeiten können, das sonst für Aktivitäten gesperrt ist.

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Sie haben die Vorrausetzung für die Bearbeitung geschaffen, wechseln zu (10). 10 Haushaltsbereiche warten darauf, hinsichtlich der Einzeltätigkeiten beschrieben zu werden, entweder vom Mandant, vom RA oder kontrollierend vom Versicherer oder Gericht. Beginnen Sie mit der Übernahme der Tabellenwerte von Karteiblatt (8), mit einem kurzen Klick auf (Daten holen).

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Der anfangs verwirrende Umfang von Eingabestellen, die detaillierte Beschreibung aller HH-Tätigkeiten, die im Ausfallzeitraum anstanden und ganz oder teilweise für das Unfallopfer mit erledigt werden mußten, führen doch in kurzer Zeit zum Ziel. Sie haben aber die Möglichkeit, über Seite (10a) zu einer übersichtlicheren Verteilungsberechnung auszuweichen. Näheres dazu später.

Es besteht ausreichend Möglichkeit, kleine Zusatzhinweise aufzunehmen, die Wertansätze zu erklären. Als Ergebnis erhalten Sie eine Textbeschreibung mit Gesamzstundenbedarf und Unfallopfer-Stundenanteil. Mit einem weiteren Klick schicken Sie das Ergebnis zum Karteiblatt (9) zurück, können es aber auch ausdrucken und sollten diese Ermittlung speichern.
Benötigen Sie für Ihre Berechnungen auch die Ermittlung der Werte für den reduzierten HH, HH ohne Unfallopfer im Abrechnungszeitraum, speichern Sie vorher aber die Berechnung, rufen nach der Ergebnisübertragung zum Karteiblatt (9) nochmals Seite (10) auf, klicken auf (red HH-Werte = Häkchen weg), stellen damit die Beschäftigungsverteilung überall auf 0 % Unfallopfer und bewerten den Gesamtbedarf bei allen Tätigkeiten im red. HH., speichern auch diese Ermittlung, übertragens sie auf Seite (9) wie vorher beim vHH. In Seite (9) haben Sie jetzt den gesamten HH beschrieben und können sin den Seiten (1) und besonders (2) den Anspruch auch zeitlich berechnen. Klicken Sie in Seite (9) auf (Werte ... übernehmen). Dort bei (9) sind jetzt die Spalten 2 und 2a nach Ihrem vHH-Haushaltsbedarf berichtigt. Klicken Sie bei (9) jetzt nicht mehr auf (1) Start Daten!!!

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Wenn Sie mit Ihren angesprochenen Arbeitsbereichen und Stundenwerten Gehör finden,
haben Sie die große Hürde genommen, besonders wenn Sie unter vergleichbaren Tabellenwerte liegen und damit gezeigt haben, dass Sie einen modernen mit allen technischen Hilfsmitteln ausgestatteten HH beschrieben haben, der veraltete Tabellen deshalb unterschreitet. Beachten Sie bei diesen Überlegungen, dass Tabellen nur das beschreiben, was Menschen in Haushalten vorgelebt haben. Langsame brauchen länger, Fleißige sind schneller, Stressige lassen manches als nicht notwendig weg. So sind manche Werte von Tabellenhaushalten unverständlich, manche neue Tabellenwerte zwar glaubhaft von modernen Haushalten abgeleitet, sagen aber nichts darüber aus, wer da was im Haushalt aus welchen Gründen gemacht hat und warum eigentlich alle mit diesem Tabellenwert beschriebenen Haushalte die gleiche Stundenverteilung auf Hausfrau und Ehemann haben sollen, egal wer da inwieweit berufstätig ist. So gesehen existieren eigentlich keine neuen Tabellen mit Aussagekraft.
Nun aber wieder zum Fortgang der Anwendung. Sie haben jetzt die subjektiv als richtig angesehene Verteilung und können den Anspruch mit den Karteiblättern (1) und (2) berechnen, wenn das Unfallopfer zu 100 % ausgefallen ist bzw. für diese Zeiträume.

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Haben Sie einen Fall mit reduziertem HH (Todesfall oder stationärer Aufenthalt, benötigen Sie keine Bewertung der HH-Beeinträchtigung durch MdE/MdHH. In diesem Fall sollten Sie hier im grünen Textfeld ein Häkchen setzen, erhalten damit nur die 100 %- MdE/MdHH - Werte und keinen Ausdruck zu der Einzelbewertung dazu. Sonst wird kein Häkchen gesetzt.

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Für Zeiträume mit MdE unter 100 % bzw. unter 100 % MdHH müssen Sie nochmals zu Karteiblatt (9) wechseln. Dort hatten Sie die grünen Spalten 4 und 9 erledigt. Jetzt benötigen Sie die Spalte 11, auch grün. Dort sind nach dem Verletzngsbild, welches Sie bei Sch-B/H (6) ausgewählt hatten, die Auswirkungen des Gesundheitsschadens bei den jeweiligen HH-Tätigkeiten als Prozente bewertet. Ihre Aufgabe ist es, diese zu berichtigen, denn Fehler sind bei manchen Tätigkeitsbereichen offensichtlich. Jede Änderung wird die Tabellenvorgabe des MdHH-Prozentsatzes ebenfalls ändern. Damit haben Sie die Möglichkeit, MdE-Bewertungen in Gutachten auf ihre Auswirkungen beim Haushaltsführungsschaden hin zu bewerten. Das Ergebnis wird mit einem Übernahme-Klick in das Karteiblatt (1) übertragen.

Zum besseren Verständnis nochmals: Gesundheitsschäden wirken sich nicht bei allen HH-Tätigkeiten gleich aus, müssen also bei allen prozentual bewertet werden. Die HH-Tätigkeiten existieren nicht bei allen HH-Typen (Familienzuschnitt) mit gleichem Stundenbedarf in den Einzelgruppen. Es bedarf deshalb der Vorauswahl bei den Tabellen, der Anpassung an den HH und der Berechnung, welche Beeinträchtigung (%) auf welche Stundenzahl der Tätigkeit des Unfallopfers trifft, diese reduziert. Die unterschiedlichen %-Sätze und Stundenreduzierungen in allen Tätigkeitsbereichen ergeben eine Gesamtstundenreduzierung, welche zur ursprünglichen Gesamtstundenleistung als Minderung prozentual als MdHH umgerechnet und als Stundenminderung/Woche in die Schadensberechnung übernommen wird.
Tipp: Versuchen Sie zur Eingewöhnung, den Verwendungzweck der 10 Seiten der Anwendung zu verstehen. Dann wählen Sie einen HH-Zuschnitt in einer Tabelle, achten darauf, dass bei den SchBH-Tabellen zugrunde liegende HH-Zuschnitte in der RopaSoft-Tabelle jeweils für 4 Zuschnitte erweitert wurden, in zwei Tabellen in Hausfrau mit berufstätig oder nicht berufstätig unterschieden wurde. Erst jetzt wenden Sie sich in den Berechnungfenstern (7) bis (9)den grünen Änderungseingabestellen zu. Testen Sie die Wirkung der Änderungen. Beginnen Sie immer mit den linken grünen Eingabemöglichkeiten, schreiten nach rechts fort. Eruieren Sie, wie die Ergebnisse in den Seiten (7) bis (9) in die Ergebnisermittlung für Verletzte und Getötete / Stationäre in den Seiten (1) und (2) übernommen werden. Suchen Sie die Übergabe-Buttons und Übernahme-Buttons, die Ergebniserzeugungs-Buttons. Am einfachsten ist die Tabellenauswahl, deren Übernahme und Berechnungsergebenis-Erzeugung. Erst wenn das klappt, sollte der Umweg über die Tabellenwegveränderung vor Übernahme in die Ergebniserzeugung gewählt und getestet werden.

Zur Seite (10): HH-Beschreibung in den 10 HH-Tätigkeitsbereichen.
Bei den Eingabefeldern für Tätigkeitszeiten wird die Zeit in Stunden mit Dezimalstellen statt Minuten eingegeben. 30 Minuten = 0,5, 90 Minuten = 1,5, Zur Erleichterung können Sie die Minuten als Zahl eingeben und anschließend in das Eingabefeld doppelklicken. Aus der Eingabe 90 wird damit 1,5. Doppelter Doppelklick kann zu Fehlern führen, insbesndere wenn das Programm die schon umgewandelte Zahl als Minuten deuten könnte, z.B. Ersteingabe 60 > DKlick > 1,0 > DKlick > 0,02 Zahlen mit Komma werden als Stundenwert erkannt, wenn nach dem Komma ein Wert steht.
Erläuterungstexte: Textfeld anklicken, Fenster vergrößert sich, schreiben Sie ohne Wagenrücklauf-Betätigung. Bei Verlassen der Eingabe klicken Sie in irgendein grünes Feld, das Textfeld verkleinert sich wieder. Diese Textfelder lassen sich zwischenspeichern, um sie z.B. bei Wechsel der Berechnungsebene vom vHH in den redHH übertragen zu können. Die Gesamteingabe wird von Ihnen bei gewollter Verwendung in einer Datei gespeichert. Hierzu geben Sie einen Dateinamen ein.
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HH-Schaden bei Verletzten

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Verletzte
  1. MdE lt. GA
Bei MdE lt. GA ist der Prozentsatz der Minderung der Erwerbsfähigkeit lt gutachterlicher Feststellung einzugeben (ohne %-Zeichen).
  1. MdE im HH, MdHH
Bei MdE im HH ist die %-Minderung der Haushaltsbeeinträchtigung einzugeben (ohne %-Zeichen), wie sie sich prozentual im Haushalt auswirkt. Wirkt sich eine allgemeine MdE im Haushalt stärker aus, erhöht sich der Prozentsatz, wirkt sie sich geringer als allgemein aus, reduziert sich der Prozentsatz, andernfalls bleibt er gleich wie im GA. Denken Sie an die MdHH-Berechnungsmöglichkeit im Programm.
  1. voller - reduzierter HH
Bei Verletzten ist hier dann von "vollem Haushalt" auszugehen, wenn sich die/der Verletzte im Berechnungszeitraum im Haushalt befindet. Bei stationärer Behandlung liegt ein "reduzierter Haushalt" vor. Zutreffendes ist anzuklicken.
  1. Haushaltsgröße
Neben "voller/reduz.HH" ist die Anzahl der Personen im Haushalt für den "vollen HH" und den "reduz.HH" einzugeben (bei redHH 1 Person weniger als bei vHH), darunter die Anzahl der Kinder/Waisen. Verschiedene Eingabefelder werden nach diesen Zahlen aktiviert.
  1. Stundenbedarf betrifft..Verl./alleFamAngeh.
Sie bestimmen hier, ob der einzugebende Stundenbedarf nur die/den Verletzte(n) betrifft oder alle FamAngeh.. Bei Auswahl "alle" ist die Mitarbeit der FamAngeh. prozentual zu bestimmen und links davon einzugeben. Hiervon abhängig werden nun oben bei "Std.-Bedarf/Wo. voller HH" und ggf. "reduz.HH" die Stunden lt. Tabelle eingegeben. Bei Auswahl "alle" ist der Bedarf für die ges. Familie, sonst nur die ausgefallene Arbeitsleistung der/des Verl. als Bedarf, nicht der eigene Bedarf der/des Verl.!Für diesen Fall sind die Verteilungs-% voreingestellt auf 100% /0%. Besonders bei reduz. Haushalt sollte auch bei Verletzten mit "alle FamAng." gerechnet werden, um Fehler zu vermeiden, weil die Stundeneingabe sonst sehr schwierig ist.
  1. voller HH - Verteilung % Mitarbeitspflicht
Ist Stundenbedarf betrifft..Verl./alleFamAngeh. auf "alle" eingestellt, wird hier mit Prozentzahlen ohne%-Zeichen die Mitarbeit der Familienangehörigen im Haushalt bestimmt oder von Tabellen übernommen. Bei Verletztenfällen ist zu beachten, dass es nicht auf die Mitarbeitspflicht sondern auf die tatsächliche Mitarbeit ankommt, während bei Hinterbliebenenfällen auf die Mitarbeitspflicht abzustellen ist. Beachten Sie die Rechtsprechung, inwieweit es sich auswirkt, wenn Mitarbeitspflicht und tats. Mitarbeit divergieren.
  1. Ergebnis/Zwischenablage/HH-Übernahme
Haben Sie die Programmsteuerung vorgenommen und alle erorderlichen Werte eingegeben, klicken Sie auf "Ergebnis". Haben Sie Eingaben übersehen, erscheint ein Fehlerhinweis. Sonst werden die Ergebnisfelder (gelb) angereichert. Ändern Sie anschließend Werte oder Einstellungen, klicken Sie hinterher wieder auf "Ergebnis". Nun ist die Möglichkeit gegeben, einen Ergebnis-Ausdruck zu starten. Nach Änderungen ist immer der Ausdruck deaktiviert, bis auf "Ergebnis" geklickt ist. Nach "Ergebnis" erscheint darunter eine Schaltfläche "in Zwischenablage übernehmen" . Klicken Sie hier, wird das Ergebnis von WINDOWS zwischengespeichert und kann in eine Textverarbeitung übernommen werden. Achten Sie im Ziel-Textprogramm auf die Einstellung der Schrift "Courier New", damit die Ergebnisse in Spalten formatiert bleiben.
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HH-Schaden bei Getöteten

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Getötete
  1. MdE im HH
wird vom Programm mit dem Wert 100 vorgegeben und ist nicht abänderbar.
  1. Haushaltsgröße
Neben "voller/reduz.HH" ist die Anzahl der Personen im Haushalt für den "vollen HH" und den "reduz.HH" einzugeben (bei redHH 1 Person weniger als bei vHH), darunter die Anzahl der Kinder/Waisen. Verschiedene Eingabefelder werden nach diesen Zahlen aktiviert.
  1. voller HH - Verteilung % Mitarbeitspflicht
Hier wird mit Prozentzahlen ohne%-Zeichen die Mitarbeit der Familienangehörigen im nicht reduzierten (vollen) Haushalt bestimmt oder von Tabellen übernommen. Bei Hinterbliebenenfällen ist zu beachten, dass es nicht auf die tatsächliche Mitarbeit ankommt sondern auf den Umfang der Mitarbeitspflicht, während bei Verletztenfällen auf die tatsächliche Mitarbeit abzustellen ist. Beachten Sie die Rechtsprechung, inwieweit es sich auswirkt, wenn Mitarbeitspflicht und tats. Mitarbeit divergieren. Sind benötigte Eingabefelder deaktiviert, trifft die Voreinstellung der Personenzahlen nicht zu.
  1. voller HH - Verteilung % Std.-Bedarf
Hier wird mit Prozentzahlen ohne%-Zeichen der Stundenbedarf der Familienangehörigen an den Arbeitsleistungen im nicht reduzierten (vollen) Haushalt bestimmt oder von Tabellen übernommen.
Sind benötigte Eingabefelder deaktiviert, trifft die Voreinstellung der Personenzahlen nicht zu. Damit wird der Anspruch den Hinterbl. zugeordnet und die Mitarbeitspflicht gegegerechnet.
  1. Berechnungsweg: Verhältnisverteilung/wie Barunterhalt
Unter "Hilfe" im Kopfzeilenmenue sind zwei Berechnungsbeispiele aufrufbar. Das erste Beispiel enthält die Verhältnisverteilung nach Abzug der Mitarbeitspflichtanteile. Dieser Weg führt insbesondere bei hohen Hinterbliebenen-Hauhaltspflichten dazu, dass die durch den Tod des Ehepartners freigewordene Arbeitsleistung auf den Bedarf der Kinder angerechnet wird und deren Anspruch gegen den Schädiger schmälert. Wendet sich der hinterbl. Ehepartner einem neuenLebensgef. zu und erbringt die freigewordene Arbeitsleistung diesem, führt diese Berechnungsart für die Waisen zu keinem befriedigendem Ergebnis mehr. Der Rechtfertigungsgrund des Vorteilsausgleiches könnte nicht mehr kürzend greifen. Zumindest für solche Fälle und die der Wiederverheiratung muß m.E. deshalb der zweite Berechnungsweg gewählt werden. Hiernach entspricht die Anspruchsverteilung der Rechtsprechung des BGH zu § 844,2 BGB (VersR 83,726). Der Rechenweg berücksichtigt die Einzelgläubigerschaft nicht nur bei der Endverteilung. Solange die/der Witwe(r) keinen neuen Lebensgef. hat, wird sie/er den Kindern die freigewordene Arbeitsleistung zur Vfg. stellen und hat Anspr. auf Lohn, für den der Schädiger den Kindern Schadenersatz zu zahlen hat. Der zweite BerWeg. hat zur Folge, dass beim hinterbl. Ehepartner dieser Lohn als zusätzliches Einkommen nach dem Unfall auf den Barunterhalt anzurechnen ist. Aus vereinfachungsgründen ist eshalb der Berechnungsweg1 bei Fällen ohne neuen Lebenspartner, der Weg 2 dann zu wählen, wenn nur noch die Waisen Ansprüche geltend machen. Die Werte für die/den Witwer bleiben in der Berechnung enthalten, das Ergebnis für die/den Witwer entfällt hierbei. Sie verwenden nur das Waisenergebnis.

Hinweis: Keine Rechtsberatung. Die Erläuterung dient nur zur Erklärung der Programmanwendung mit den beiden Berechnungsmöglichkeiten.
  1. Ergebnis/Zwischenablage/mtl. Erg. in UH übern.
Haben Sie die Programmsteuerung vorgenommen und alle erorderlichen Werte eingegeben, klicken Sie auf "Ergebnis". Haben Sie Eingaben übersehen, erscheint ein Fehlerhinweis. Sonst werden die Ergebnisfelder (gelb) angereichert. Ändern Sie anschließend Werte oder Einstellungen, klicken Sie hinterher wieder auf "Ergebnis". Nun ist die Möglichkeit gegeben, einen Ergebnis-Ausdruck zu starten. Nach Änderungen ist immer der Ausdruck deaktiviert, bis auf "Ergebnis" geklickt ist. Nach "Ergebnis" erscheint darunter eine Schaltfläche "in Zwischenablage übernehmen" und eine weitere Schaltfläche "mtl. Erg. in UH übern.". Klicken Sie hier, wird das Ergebnis von WINDOWS zwischengespeichert und kann in eine Textverarbeitung oder in das Unterhaltsschaden-Berechnungsprogramm übernommen werden (nicht bin beide zusammen, ggf. beide Zwischenschritte einzeln jeweils mit "Berechnung" beginnen). Achten Sie im Ziel-Textprogramm auf die Einstellung der Schrift "Courier New", damit die Ergebnisse in Spalten formatiert bleiben.
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Tabellen-Erläuterung



Für die Verwendung der im Programm aufrufbaren Tabellen ist für den Anwender Voraussetzung, dass er zuvor das Tabellenwerk von Schulz-Borck/Hofmann "Schadenersatz bei Ausfall von Hausfrauen und Müttern im Haushalt", erworben hat. Mit dem Kauf des Programmes unterwirft sich der Anwender dieser Verpflichtung und stellt den Autor des Programmes von Verpflichtungen gegenüber den Autoren des Tabellenwerkes für den Fall frei, dass der Anwender gegen diese Bedingung verstößt. zurueck

HH-Mischtabellen-Anwendung


Tabellen-Beispiel

Die von RoPa-Soft erstellte neue HH-Mischtabelle vereinigt die allgemeingültigen Werte der Tabellen HH-Abstufung u. voll/redHH und HHTyp u.Berufsabh. Die Tabelle ermöglicht die erleichterte Übernahme der Tabellenwerte in die Programm-Eingabefelder.
Erweiterte Hauhaltstypenbeschreibung:
Arbeitzeitaufwand im vollen Hauhalt in Std./Wo.
Verteilung der Arbeit auf die einzelnen Familienmitglieder
.....mit Std.-Leistung und Prozentsatz-Anteil
Arbeitzeitaufwand im reduzierten Hauhalt in Std./Wo.
.....variable Prozentsatzeingabe für den red. HH.
.....Prozente müssen zusammen 100 Prozent ergeben!!!
Damit ist bei Anpassung an den Fall eine erleichterte Neuberechnung möglich.

Die Tabellenwerte entsprechen den Tabellen 1 und 8 der Veröffentlichung "Schadenersatz bei Ausfall von Hausfrauen und Müttern im Haushalt", 6. Auflage, VVW Karlsruhe, ISBN 3-88487-894-8. Diese durch Erhebung ermittelten Standardwerte für Haushaltstypen (Tabelle 8) und für Haushaltsanspruchsstufen (Tabelle 1) bedürfen für die Erzielung eines Berechnungsergebnisses der Tabellenverbindung. Die jeweils fehlenden Tabellenaussagen wie unterschiedliche HH-Typ-Werte für Anspruchsstufen und umgekehrt Anspruchsstufenwerte für alle HH-Typen wurden abgeleitet aus den vorhandenen Abstufungen der beiden Tabellen und sind damit ebenfalls ausreichend repräsentativ.
Tabellen-Beispiel
Jeder HH-Typ hat damit eine Einordnung in vier Anspruchsstufen bzw. für jede Anspruchsstufe entstanden damit alle HH-Typ-Tabellenwerte mit Mitarbeits-Verteilungswerten.

Die sich bei Unterhaltsanspruchs-Fällen nach § 844,2 BGB ergebende Schwierigkeit, Haushaltstypen mit Anspruchsstufen zu verbinden, wurde durch die Bildung der Verhältniswerte für Voller -/reduzierter HH in allen HH-Typen ebenfalls ausgeräumt. Es liegt in der Natur des Neuen, dass die Rechtsprechung die Sch-B/H-Tabellen kennt und bei Fehlen von abweichenden Voraussetzungen diese zugrunde legt. Für diese neue Tabelle mit Ergänzungswerten liegt noch keine Entscheidung vor. Aus neuerer Sicht wird auch bei Sch-B/H nur noch bedingt die Anwendbarkeit zugestanden, weil älter und weil Tabellen teils auf Befragungen, nicht Erhebungen beruhen. Gleiches gilt aber dann auch für neue andere Tabellen, die allein auf Befragungen des StBA beruhen und denen auch keine eigenen Erhebungen in Vergleichshaushalten voraus gingen. Ich sehe in dieser unterschiedlichen Sichtweise Widersprüche auch in einer OLG-Entscheidung, wobei die eine Tabelle verworfen, die andere favorisiert wurde, obwohl allein das Tabellenentstehungsalter unterschiedlich war und geforderte Einbeziehung von modernen Haushaltshilfsmitteln die Frage aufwirft, was, wenn diese im HH auch heute nicht existieren und immer noch so gekocht und gereinigt wird, wie in älteren Tabellen angenommen?

"Dazu BGH, Urteil vom 3. Februar 2009 - VI ZR 183/08:
...Während der Zeit einer stationären Behandlung ist der Haushaltsführungsschaden in einem Ein-Personen-Haushalt naturgemäß deutlich reduziert und beschränkt sich im Allgemeinen auf notwendige Erhaltungsmaßnahmen (vgl. OLG Hamm NZV 2004, 631, 632; Jahnke, Der Verdienstausfall im Schadensersatzrecht, 3. Aufl., Kap. 7 A Rn. 12). Entgegen der Auffassung der Revision fallen die Positionen "Gartenarbeit", "Haushaltsführung und Organisation", "häusliche Kleinarbeiten" und "Pflege und Betreuung von Personen" in einem Zeitraum vollständiger Abwesenheit nicht in vollem Umfange an. Da viele Haushaltsarbeiten bei vollständiger Abwesenheit nicht anfallen, ist insbesondere der Aufwand für "Haushaltsführung und Organisation" in dieser Zeit reduziert. Auch zeigt die Revision keinen Sachvortrag der Klägerin auf, welcher die Position "Pflege und Betreuung von Personen" ausfüllen könnte. Entgegen der Auffassung der Revision entspricht es auch der Lebenserfahrung, dass während der vollständigen Abwesenheit des alleinigen Bewohners der Reinigungsbedarf auf ein Minimum reduziert ist. Ohne Rechtsfehler hat das Berufungsgericht weiterhin den üblichen Zeitbedarf für die Position "Ernährung" während der Zeit der stationären Krankenhausaufenthalte der Klägerin wegen der im Krankenhaus bestehenden Vollverpflegung unberücksichtigt gelassen. Dies betrifft sowohl die üblicherweise anfallende Zeit für Essenszubereitung und Geschirrspülen als auch den Zeitaufwand für den Einkauf von Nahrungsmitteln und anderen Artikeln. Da die Revision insgesamt keinen konkreten Sachvortrag der Klägerin aufzeigt, dass abweichend von diesen Erfahrungswerten Hausarbeiten in größerem Umfang als die vom Berufungsgericht geschätzten drei Wochenstunden angefallen wären, war das Berufungsgericht aus Rechtsgründen nicht gehindert, den Zeitaufwand nach § 287 ZPO entsprechend zu reduzieren...."

Diese Urteilsgründe zeigen, dass es nicht alleine mit Tabellenwerten getan ist. Abweichungen sind fallbezogen oft erforderlich und bedürfen Einblick in die Tabellenwertberechnungsgrundlage, will man nicht eine freie Schätzung ohne Grundlagenwissen vornehmen, welche nicht nachvollzogen werden könnte.

Dazu mehr zu Tabellenwert-Anpassungsmöglichkeiten mit meiner Software in der Programmerläuterung.



Anwendung:

Wählen Sie nach dem Programmstart den Modus Verl. oder Hinterbl. aus. Bestimmen Sie das Geschlecht, nehmen Sie die Programmeinstellungen gem. vorstehender Erläuterung vor und geben Sie Hftg. und Std.Lohn ein.
Nun klicken Sie in der Karteizeile auf "HH-Tabelle ...". Wählen Sie die Tabelle für "berufstätige Hausfrau" oder "nicht berufstätige Hausfrau". Suchen Sie in der Auflistung einen passenden Haushalt aus und klicken diesen an. Kehren Sie dann über die Karteireiter zu "Hinterbliebene" zurück. Im HH-Programm klicken Sie jetzt auf "HH-Tabellenauswahl übernehmen". Die Eingabefelder sind damit angereichert und Sie können auf "Ergebnis" klicken. Wollen Sie die Tabellenauswahl jetzt ändern, wird der Weg wiederholt, die neue HH-Zeile gewählt, im HH-Programm Vorgehen wie vorher.

" "
Beachten Sie, dass die Tabellen-Bedarfs-%-Sätze bei Hinterbliebenenanspr. (redHH), eine Anspruchsverteilung des Hinterbliebenenbedarfs ohne die getötete Person darstellen, während im Programm bei Berechnung wie BGH-Barunterhalt der Hinterbliebenenbedarf mit dem Bedarfssatz für die getötete Person ermittelt wird. Über den Ergebniswerten sehen Sie die %-Verteilungsumrechnung (mit/ohne) vom vHH zum redHH.
Wenn Sie die Anspruchsverteilung ändern wollen, weil ein Sonderfall vorliegt, der sich nicht mit den Tabellenwerten deckt, können Sie die Werte abändern, wobei sich hier die Summe 100 für die Hinterbliebenen ergeben muß. Verwenden Sie in diesem Fall die manuelle Berechnung.



  1. Tabelle 4 HH-Std.-Bedarf Typ-abhängig
Arbeitszeitaufwand im Haushalt in Std./Wo. insgesamt und seine Verteilung auf die Haushaltspersonen absolut und in v.H., untergliedert nach Erwerbstätigkeit ja/nein und Haushaltszuschnitt (haushaltstypen). Nach Angaben der Tabellenersteller hat diese Tab. für die Ermittlung von HH-Schäden von Verletzten Gültigkeit. Beachten Sie, dass die enthaltenen Werte den Stundenbedarf der verl. Hausfrau für die auf sie entfallenden Tätigkeiten darstellen, ebenso die der Familienangehörigen. Fällt das Mitglied unfallbed. aus, ist man geneigt, den Ausfall mit dem Tabellenwert gleichzusetzen oder bei MdE prozentual abzuleiten und mit dem StdLohn zu entschädigen. Die Tab. gibt den tats. Zeitaufwand wieder, bei älteren Beispielspersonen also einen längeren Zeitaufwand als bei jüngeren für das gleiche Arbeitspensum, am besten ersichtlich beim 1PHH unterschiedlichen Alters. Die zu entlohnende Hilfe ist aber bei beiden lohnabhängig gleich, braucht also nicht ungleich lange für gleiche Arbeiten. Eine kritische bzw. anpassende Bedarfsbewertung lt. Tabelle ist angezeigt.
Der Stundenbedarf für den reduzierten Haushalt ist in der Tabelle nicht enthalten und muß bewertet werden. Geben Sie die Zahl im unteren grünen Feld ein, ebenso die erforderliche prozentuale Bedarfs-Verteilung. Nach der Eingabe ist die zutreffende Tabellenzeile nochmals anzuklicken, um die Eingaben zuzuordnen. Mit einem Doppelklick auf die Zeile werden die Zeilenwerte in die Eingabefelder der Verl.-/Hinterbl.-Berechnung übernommen.
Std-Bedarf redHH ist zu bewerten, wenn Hausfrau getötet/nicht im HH:


Bei Verletzungsfällen:
wenn StdBedarf nur Verletzte betrifft (angeklickt), ist Mitarbeit =100 % vorgegeben
Stundenbedarf/voller HH darf dann nur der Betrag sein, welcher für die/den Verletzten in der Tabelle gezeigt wird.
Beim Tabellenanklick wird auf alle Familienangehörige umgestellt und der Gesamt-Bedarf auf alle verteilt, um Eingabefehler zu vermeiden.


zurueck
  1. Tabelle 3 StdBedarf HH-Stufen, voller/reduz.HH
Arbeitszeitaufwand im Haushalt in Std./Wo. insgesamt für den vollen Haushalt einschl. getöteter Person und jeweils für der um die getötete Person reduzierten Haushalt, unterschieden in vier HH-Anspruchsstufen je nach HH-Zuschnitt von einfach bis gehoben. Eine Unterscheidung nach HH-Typen wie bei verletzten Personen findet nicht statt. Tatsächlich findet aber bei unterschiedlichen HH-Typen auch für Fälle der Tötung eine Unterscheidung hiernach statt. Klicken Sie die zutreffende Zahl/Zeile an.
Die Tabellenübernahme ist nicht durch Anklicken möglich, weil einige Werte für die Berechnung fehlen. In der Karte-HH-Tabelle finden Sie diese Tabellen-Varianten um die fehlenden Werte (von anderen Tabellen abgeleitet) angereichert zur Anwendung.


zurueck
  1. Tabelle 2 MdE-%SAtz-HH. verl.abh.,Typ-Unterscheidung
Diese Werte sind bei Verletzten verwendbar, wenn eine einstufbare Verletzung vorliegt und der HH-Typ bekannt ist. Doppel-Klicken Sie das zutreffende Feld an, nicht die ganze Zeile. Nach Rückkehr zum Haupmenue ist das (MdE im HH)- Feld mit dem Werten anzureichern, welche über den Eingabefeldern notiert ist. Das Feld (MdE lt. GA) ist noch zu ergänzen.


zurueck
  1. Tabelle 1 MdE-GA/MdE-HH
Diese Werte sind bei Verletzten verwendbar, wenn eine einstufbare Verletzung vorliegt. Der HH-Typ wird nicht unterschieden. MdE lt. GA und MdE im HH müssen manuell übertragen werden, weil wegen der teilweise als Bandbreite dargestellten Bewertung eine fehlerfreie Übertragung im Programm nicht möglich ist.
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  1. Ihre eigene HH-Tabelle




  2. Fortsetzung der Tabelleneinträge und Ergebnisberechnung zur Tabellenvervollständigung: (Beispiel)




    Wenn Sie z.B. die Tabellen von Cordula Schah Sedi in deren Praxishandbuch mit diesem Programm verwenden wollen:

    Sie können dann alle Tabellenwerte der Tabellenvarianten für den vollen und reduzierten HH, jeweils die wöchentlichen Werte, zeilenweise eingeben und für Ihren Fall die zutreffende HH-Bedarfs-Verteilung selbst bestimmen. Wenn Sie glauben, mit der tabellarischen Verteilung der Mitarbeit auf die Personen im HH nicht Ihren Fall abgebildet zu erhalten, kann auch diese Verteilung angepasst werden.


    Grundsätzliches: Manche anderen Tabellen unterscheiden nach Umfang der Berufstätigkeit der Ehepartner, manche auch nach Anspruchsstufen des Haushalts, alle aber nicht nach beiden Kriterien. Meine von Sch/B-H - Tabellen abgeleiteten Anpassungstabellen stellen Relationswerte als Verbindung der Tabellen dar.

    Wesentlich ist, dass die drei Schah Sedi-Tabellen-HH-Zuschnitte nur nach Einkommensverhältnissen unterscheiden und eine undifferenzierte Verteilung der Tätigkeitsverteilung nach dem Durchschnitt der Erhebung des Stat. BA in diesen Einkommensbandbreiten nur eine Punktgruppe auf dem Zahlenstrahl der Erhebung als Grundlage wiedergeben können, zu der eigentlich nur die wenigsten Betroffenen gehören können.
    Es wird unterschieden zwischen "unter 2000 EUR", " 2000 bis 3200 EUR" und "mehr als 3200 EUR". Bei allen 3 Varianten finden wir jeweils Tätigkeitsverteilungen auf "Frau", "Mann" und ggf. "Kind/3.Erw." mit festgelegter Stundenzahl, ohne Angaben, wie die berufliche Situation der Ehepartner tatsächlich ist.

    Denken wir uns zwei tatsächliche Möglichkeiten im HH,

    a) "Einkommen 3100 EUR", "Kind 17 J.", Frau ist nur Hausfrau, Ehemann ist ganztägig berufstätig, Kind ist in der Lehre und nur morgens zum Frühstück und abends selten zuhause, lässt sich aber im HH versorgen. Ehemann hilft wegen seiner Ganztagstätigkeit nur gelegentlich im HH mit.

    b) "Einkommen 2100 EUR", "Kind 8 J.", Frau ist Hausfrau, jedoch vormittags als Putzhilfe tätig, Ehemann ist ganztägig berufstätig, Kind ist in der 2. Klasse Grundschule, wird morgens von der Mutter versorgt, mittags bekocht, nachmittags von ihr bei den Hausaufgaben betreut, von ihr bespielt. Der Ehemann kümmert sich abends um ihn, hilft der Ehefrau abends im HH und übernimmt auch die Einkäufe.

    Die Tabelle läßt für beide Fälle keine Unterscheidung zu, weil dem Ehemann eine feste Mitarbeit im HH aus der Bandbreite beider Fälle zugewiesen wird. Die Tabelle spiegelt nicht zwei völlig unterschiedliche HH ab, sondern ein nicht verwertbares Mittel, das keinem der beiden Beispiele gerecht wird. Schon die Annahme, dass die Summe der Arbeitsstunden der mitarbeitenden Personen im HH für beide Beispiele verwendet werden könnte, halte ich für bedenklich, weil erfahrungsgemäß Hausfrauen ohne hohe Auslastung schon aus Beschäftigungsinteresse sich mehr Stunden mit ihrem HH ohne Zeitdruck abgeben als überlastete Hausfrauen, die wegen Geldknappheit eine Nebenbeschäftigung oder gar eine Halbtagstätigkeit bzw. Ganztagsbeschäftigung ausüben, wobei das Kind teils nachmittags in der Schule bleibt. Sowohl der Stundenbedarf für den HH als auch die Verteilung der Tätigkeiten sind bei beiden Beispielen niemals vergleichbar, ganz zu schweigen die Ausstattung des HH mit seinen technischen Hilfmitteln, was Gerichte als Erfordernis für die Anwendung solcher neuer Tabellen ansieht.

    Besteht Bedarf, diese Tabelle zu verwenden, ist dieses mit dem Programm als vereinfachende Berechnungshilfe möglich. Einzugeben sind die Werte in den roten und grünen Feldern. Die restlichen Feldern werden vom Programm bei "Berechnungsklick" angereichert. Es kann sowohl eine HH-Fall-Zeile eingegeben und berechnet werden als auch die ganze Tabelle, jeweils unter Einbeziiehung auch des fallbezogenen "Red. HH." Sie können Beispiele testen, diese dann auch wieder überschreiben. Eine Zeilengesamtlöschung erfolgt durch 0-Eingaben in allen rot-/grünen Feldern und "Berechnungsklick".



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    manuelle Ermittlung der Arbeitszeit und Verteilung

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    Dieses Berechnungsfenster ist gedacht, um Ihnen die Fallbeurteilung zu erleichtern. Alle Tabellenansätze werden einzeln dargestellt und lassen sich für einen aussagekräftigen Berechnungsausdruck um spezifische Angaben ergänzen. Der gesamte Haushaltszuschnitt ist darstellbar, wenn alle Eingaben erledigt werden, soweit nicht schon von der Taballe abgeleitet.
    Wählen Sie in einer der beiden (Hausfrau nicht berufst. oder berufstätig) HH-Tabellen den zutreffenden HH-Zuschnitt durch Anklicken aus und rufen Sie dann die Karteikarte manuelle Ermittlung .. auf. Klicken Sie hier auf die Schaltfläche Tabellenauswahl übernehmen. Die Felder werden entsprechend dem gewählten HH-Zuschnitt angereichert und damit verständlicher. In der darunter gezeigten Tabelle sind die beiden Tabellen vereinigt und es kann die auch hier gezeigte Tabellenauswahl geändert und über die vorgen. Schaltfläche erneut aufgerufen werden.

    Jetzt können Sie die Tabellenwerte verändern und das hieraus resultierende neue Berechnungsergebnis darstellen. Verwenden Sie nach Änderungen die Schaltfläche Ergebnis mit veränderter Verteilung.
    Wenn Sie mit der Verteilung entsprechend der BGH-Berechnung für Barunterhaltsverteilung rechnen wollen, können Sie dieses Berechnungsfenster nicht verwenden.
    Wollen Sie die veränderte Prämisse in Ihre Berechnung bei Verl./Hinterbl. übernehmen, klicken Sie auf Einstellungen ... übernehmen und kehren über die Karteikartenreiter zurück.

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    manuelle Ermittlung der MdE und Verteilung der Behinderung

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    Die medizinisch beurteilte abstrakte MdE eine(r/s) Verletzten lt. med. GA bedarf für die Beurteilung des Haushaltsführungsschadens einer Anpassung, inwieweit die medizinische Behinderung sich bei den einzelnen Haushaltstätigkeiten auswirkt. Schulz-Borck haben in einer Tabelle für verschiedene Haushaltstypen %-Verteilungen der gesamten HH-Arbeiten auf einzelne Tätigkeiten vorgenommen, die allgemeingültig sein sollen. Weiterhin haben sie für bestimmte Verletzungsmuster die Einschränkungen wegen des Gesundheitsschadens bei den einzelnen Tätigkeiten bewertet und hieraus MdE-Beispiele gebildet.

    Sie haben die Möglichkeit, mit diesem Programm von den Beispielen abzuweichen und die Einschränkungen im konkreten Fall darzustellen und hieraus die HH-spezifische MdE abzuleiten. Das Ergebnis ist ausdruckbar, um damit Prämissen für Anspruchsgrundlagen festzuhalten.

    Bevor Sie hier in der unteren Tabelle auswählen, ist es wichtig, zuvor zu bestimmen und anzuklicken, wer wurde verletzt (Frau/Mann),wer berufstätig (Mann/Frau oder beide)Häkchen setzen, wer führte den HH überwiegend, war also Hausfrau, -mann. (Frau/Mann). Erst jetzt wählen Sie in der unteren Tabelle Ihren vergleichbaren HH-Zuschnitt aus. Beachten Sie, HH-Beschreibung (Größe), HH-Typ, HH-Anspruchsstufe. Ziehen Sie den unteren Laufbalken nach rechts, um zu sehen, ob Hausfrau/-mann im Tabellenfall berufstätig ist. Die untere Tabellenhälfte enthält die Berufstätigkeit, die obere keine Berufstätigkeit.

    Wenn dieses Bild über die Karteiauswahl erstmalig aufgerufen wird, sehen Sie den ersten Listeneintrag ausgewählt, aber nicht wirksam. Erst mit Klick auf einen Listeneintrag werden die hinterlegten Werte in das Bild übertragen, wobei der erste Verletzungstyp und erste HH-Typ der SchB/H-Tabelle wirksam ist.
    Haben Sie nun die passende Zeile angeklickt, werden alle Wertfelder angereichert. Haben Sie nachträglich etwas zu den Vorausangaben geändert, klicken Sie nochmals auf die Tabellenzeile, um die Tabellenwerte der Änderung entsprechend berichtigt einzulesen. Führte der Ehemann z.B. den HH und die Ehefrau war berufstätig, ist er der Hausmann mit den Werten der (Frau) in der Tabelle und auf die Ehefrau entfällt die Mithilfe des Mannes in der Tabelle, also der Mann anzuklicken als "führte den HH".
    Die Tabellenwerte werden also nach diesen Einstellungen den Feldern zugeordnet und müssen bei nachträglichen Einstellungsänderungen neu durch Tabellenanklick zugewiesen werden.



    Prüfen Sie immer, ob Sie den Haushaltstyp der gewählten Haushaltszuschnitt-Tabellenauswahl auch bei der Wahl des MfHH-Prozentsatzes für ein Verletzungsbeispiel beachtet haben. Werden die beiden HH-Typ-Zahlen rot gezeigt, oder dieser Hinweis gezeigt, muss die SchBH-Tabelle neu aufgerufen und berichtigt werden oder die HH-Tabellenauswahl berichtigt werden. Nach der richtigen Anpassung sollten Sie nochmals auf die HH-Zuschnitt-Tabellenauswahl geklickt haben, um sicher die richtigen Tabellenverbindungswerte zu haben. Erst dann beginnen Sie mit der Prüfung, ob die Tabellenwerte belassen werden können oder zu berichtigen sind. Von diesem Bearbeitungsbild können Sie ins rechts daneben liegende wechseln und dort mit dem linkes unten befindliche Button die Tabellenwerte aufrufen, wenn sie nicht schon gezeigt werden. Klicken Sie auch dort diesen Button sicherheitshalber, bevor Sie die dort erweiterten Anpassungsmöglichkeiten nutzen und die Berechnungsgrundlagen an Ihre Fallerhebungen anpassen.

    Denken Sie daran, dass Gerichte Sachvortrag erwarten, nicht EDV-Berechnungbogen ohne Grundlagen, auch keinen Bezug auf Tabellenwerte ohne Sachvortrag, warum der Fall mit den Tabellenwerten tatsächlich zu vergleichen sei. Wissen Sie, wie sich der HH-Stundenbedarf während der Erkrankungszeit gestaltet haben würde, können Sie diese Erkenntnisse als Berechnungsgrundlage verwenden. Sie können die anfallenden Arbeiten im HH mit Stundenbedarf/Woche (oder je Tag*7) bei jeder Beschäftigungsgruppe bewerten, eingeben. Anschließend können Sie abschätzen, was hiervon auf die verletzte Person entfiel, prozentual, und erhalten den Stundenanteil, können mit dieser Ergebniserkenntnis auch den Prozentsatz anpassen. Zuletzt werden Sie in die Lage versetzt, sich Gedanken darüber zu machen, welche Auswirkungen die Verletzungsfolgen auf die Ausübung dieser Einzeltätigkeiten hat, könne diese prozentual bewerten. Sie erhalten eine Prozentzahl errechnet, die statt der MdE, welche allgemeigultig sei, als MdHH sich tatsächlich auf den HH-Führungsschaden auswirkt.
    Bei Tötungsfällen bedarf es nicht dieses langen Weges, aber der Berechnung, wie die getötete Person im HH schadensersatzrechtlich eingebunden war und welcher Schadenersatz von den hinterbliebenen Familienmitgliedern gefordert werden könnte, wenn alles richtig ermittelt und berechnet wurde. Bei Letzterem hilft Ihnen RoPa-Soft mit diesem Modul.







    Suchen Sie beginnend den Ihren Fall annähernd treffenden HH-Zuschnitt aus, achten auch auf die richtige HH-Anspruchsstufe. Klicken Sie die Zeile an.
    Merken Sie sich die HH-TypZiffer und wechseln Sie jetzt zur Karteiauswahl SchBH-Tabellen, klicken dort in der Unterverzeichnis-Kartei auf HH-Behi-MdE-abhängig Hier wählen Sie einen vergleichbaren Verletzungsbereich und klicken bei der zutreffenden HH-Typ-Spalte auf die MdE-Zahl der gefundenen Verletzung. Sollte keine passende Auswahl vorliegen, können Sie einen naheliegenden, aber mit dem richtigen HH-Typ anklicken. Wichtig ist die richtige Typ-Zahl, denn die Behinderung im HH können Sie später manuell anpassen.

    Nun kehren Sie zu menuelle Ermittlung der HH-Beeintr. wg. Verletzung zurück, klicken nochmals die Tabellenauswahl an, um die Tabellenwerte auf den gewählten HH-Typ und die Beeinträchtigungs-% im HH beim gewählten Verletzungsbeispiel umzustellen und zu aktivieren.



    Damit sind die gezeigten Werte bearbeitbar, wie eine nachfolgende Beispielaktion zeigt.


    Diese Beispiel-Felder zeigen die in den Schulz-Borck/Hofmann-Tabellen hinterlegten Verteilungen für ausgewählten Haushalt und Verletzung. Die gesamten erforderlichen Arbeiten im Haushalt gliedern sich in Einzeltätigkeitsgruppen, welche jeweils Prozentanteil vom Ganzen ausmachen.
    Die erste Spalte zeigt die Arbeitsstunden/Woche je Gruppe und unten die Wochen-Stunden-Summe.
    Die zweite Spalte zeigt die Prozentsätze der Gruppen, zusammen also 100% Arbeit.
    In der dritten (grünen) Spalte sind die %-Sätze wiederholt und können an Ihren Fall angepasst werden, wenn eine andere Verteilung als die Vorgabe gewünscht wird, weil gegeben.
    In der vierten Spalte sind die verteilten Arbeitsstunden de(r/s)verletzten Hausfrau/Hausmannes auf der Grundlage der %-Vorgabe enthalten, ändern sich durch Ihre manuelle %-Anpassung nach Aktivierung der Veraenderung und der MdE-Berechnung. Die %-Sätze in den grünen Feldern bilden die Berechnungsbasis für die Stundenverteilungs- Berechnung und die MdE-Ermittlung.
    Um die MdE berechnen zu können, benötigt das Programm die Eingaben in der Spalte 6 (grün), deren Werte vom Tabellen-Verletzungsfall vorgegeben und in Spalte 7 optisch wiederholt sind. Die Einzelwerte bedeuten die prozentuale Beeinträchtigung der/des Verletzten in dieser Einzeltätigkeitsgruppe, also z.B. beim Wert 20 = 20%. Wurde in der Spalte 3 (grün) z.B. für Nahrung bereiten 24 % eingegeben statt 14 %, hier statt 20 neu 40 % eingegeben, bewirkt diese Aenderung einen MdE-Anteil für dies Tätigkeitsgruppe von 9,6 % statt 2,8 %.
    Wollen Sie die Vorgabe von 20% auf 40 % Beeinträchtigung erhöhen, führt dies zu einer MdE-Anteil-Erhoehung von 50% des Ursprungswertes. Wenn z.B. der %-Anteil Nahrungszubereitung von 14 auf 24 % der gesamt-HH-Tätigkeit erhöht würde, wirkt sich dies auf die Verletzten-Mitarbeitsstunden aus von 5,34 auf 9,16 Std./wo.-Anteil von 38,2 Std. im Beispielbild, ebenfalls auch auf die Teil-MdE.
    Nach Anpassung aller Arbeitsgruppen klicken Sie auf "Veränderung grünes Feld aktiv" und erhalten die Berichtigungen der einzelnen MdE-Teilwerte und darunter die Gesamt-MdE im Haushalt in der 5., Orange-Spalte.
    Die grünen Felder zeigen die tabellarische Beeinträchtigung bei den Einzelbereichen im HH. Sie können jetzt diese %-Sätze anpassen und damit die MdE als Ergebnis berichtigen. Die Grundeinstellungen des HH, die Stundenwerte usw. lassen sich hier nicht ändern. Haben Sie die MdE im HH neu ermittelt, können Sie im Fenster manuelle Ermittlung der ArbZt u. Vert. im HH auch diese Grundlagen manuell bewerten, dann Ihre MdE-Berichtigung dort einsetzen.
    Die MdE und die Tabelleneinstellungen können mit Klick auf "Werte in Verletztenberechnung übernehmen" überführt werden. Ein Ausdruck der Berechnungsansätze und des Ergebnisses ist möglich über Menueleiste "Ausdruck manuelle Berechnung".

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    manuelle Ermittlung de Haushaltszuschnittes und der MdE und Verteilung der Behinderung auf HH-Tätigkeiten

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    Um die gesamte Berechnungsgrundlage für den HH-Schaden besser einer manuellen Anpassung zugänglich zu machen, wurde nachträglich dieses Berechnungfenster eingefügt. Es enthält die Möglichkeit, die Gesamtstunden, welche zur Bewältigung der HH-Arbeiten erforderlich sind, zu verändern. Auch die %-Verteilung dieser Gesamtstunden auf Einzeltätigkeiten ist änderbar, um die tatsächliche Situation abzubilden. Als weiteres gilt es, diese Einzeltätigkeiten den HH-Personen zuzuordnen. Die Belastung der Hausfrau wird mit dem jeweilige %-Satz von 100 % angepasst. Hierbei zeigt sich, ob die tabellarische Stundenzahl, welche der Hausfrau zugewiesen ist, zutrifft oder eine Abänderung erfordert. Diese Hausfrauen-Einzelstunden der HH-Bereiche werden bei Verletzungsfällen Grundlage für die Prüfung, wie sich die Verletzungsfolgen mit ihrer MdE als MdHH auswirken. Die gezeigten vom HH-Typ und einer Vergleichsverletzung abgeleiteten %-Sätze der Tätigkeitsbeeinträchtigung lassen sich ebenfalls fallbezogen ändern. Damit wird ein Ergebnis erzeugt, das die Abweichungen von Tabellenwerten belegt.

    Beachten Sie, dass der Seitenstart über die vorherige Seite mitdortiger Tabellenauswahl und SchBH-MdE-Auswahl erfolgen muss, wie nachstehend beschriebenist.



    oben Bildaufruf-Erscheinungsbild, unten Dateiauswahl über das nachfolgen Fenster:




    Haben Sie in der Karteiliste manuelle Ermittlung der HH-Beeinträchtigung wegen Verletzung einen Listenaufruf vorgenommen, wird mit dem Klick auf den HH in Liste auch diese Auswahl auf Berechnungsweg HH-StdBed.und Verteilung übertragen. Haben Sie schon manuall Veränderungen vorgenommen, werden diese auch dort wirksam. Wollen Sie das nicht, muss die Liste nochmals angeklickt werden, um die Grundeinstellung zu erhalten, welche dann auch mit übertragen wird. Ohne vorherigen Aufruf von manuelle Ermittlung der HH-Beeinträchtigung wegen Verletzung ist Berechnungsweg HH-StdBed.und Verteilung, welche nachfolgend gezeigt wird, nicht mit einer Tabellenauswahl bearbeitbar.

    Hier werden die manuellen Veränderungen aktiv:



    Klicken Sie auf den linken Button, mit (1) bezeichnet. Die Daten werden auf das Bild übertragen.









    Sie können fallbezogen die Gesamtstunden für die Arbeiten im Haushalt im grünen Summenfeld den Spalten 2 und 2a ändern. Der Tabellenwert wird in Spalte 2 dann auf die neuen Einzelstunden je Haushaltseinzeltätigkeit verteilt, abhängig vom Tabellenverteilungs-Prozentsatz dieser Einzeltätigkeiten, gleiches in 2a. Über dem Stunden-Summe-Feld muss hierbei ein Häkchen gesetzt sein (Text(2) gesperrt). Statt dessen können Sie auch das Häkchen wegklicken (Text(2) veränderbar); es werden statt des Stunden-Summe-Feldes die Einzelstundenfelder grün gezeigt und beschreibbar. Mit der Eingabe von neuen Werten ändert sich entsprechend die Gesamtstunden-Summe im Anzeigefeld. Belassen Sie nach der Werteingabe die Häkchen-Deaktivierung und klicken Sie auf (2)HH-Gesamtstunden für Bedarf/Woche ändern. Wollen Sie nachträglich doch wieder von Gesamtstunden auf Einzelstunden umrechnen, wird der Tabellenaufruf neu gestartet und Sie erhalten wieder das Beginnbild mit Tabellenwerten. Getätigte manuelle Eingaben werden gelöscht.
    Das Programm berechnet bei Änderungen auch verhältnismäßig zur ursprünglichen Verhältnismßigkeit den Stundenbedarf der Familie im reduzierten Haushalt. Die Umrechnung wird aktualisiert, wenn Sie auf den Button (2) klicken. Automatisch erfolgt die Umrechnung aller davon abhängigen Folgewerte des Fensters.

    Die zweite Änderungsmöglichkeit betrifft die Stundenverteilung prozentual auf die Einzeltätigkeiten. Die Vorgabe entspricht dem aufgerufenen Haushaltstyp, bei dem z. B. Betreuung der Kinder/so. Personen im HH, was nicht bei allen HH-Typen eine größere Rolle spielt. Fallbezogen können erkennbare Unstimmigkeiten behoben werden, z. B. wenn ein pflegebedürftiges Familienmitglied von der verletzet/getöteten Person versorgt wurde, was der Tabellenwert nicht hergibt. Mehrarbeit würde zu höheren Gesamtstunden des HH führen, im Anschluss die Verteilung zu einem höheren Prozentsatz bei zu betreuenden Personen, wieder gefolgt von einer Erhöhung des Prozentsatzes, den die unfallgeschädigte Person hierfür aufwendete, was wiederum zu einem höheren Anteil der Tätigkeit am gesamt-HH führt. Die Veränderungen werden in Spalte 4 eingetragen, müssen aber immer die Summe 100 ergeben, denn sie verteilen prozentual die Stunden das Gesamthaushaltes.

    Damit sind wir bei der Spalte 9. Beim Erstaktivieren werden die Tätigkeiten mit dem Prozentsatz, der der Mitarbeit der Geschädigten am Gesamthaushalt entspricht, zugeteilt, was aber nicht zutreffen kann. Richtig ist zwar die Stundenzahl, aber nicht die gleichmäßige Verteilung, denn wer den Garten zu 80 % bestellt, kocht nicht zu 80 %, usw.. Deshalb ist besonders für beabsichtigte Überprüfung, welche MdE welche HH-Beeinträchtigung zur Folge hat, unbedingt die vorgegebene Stundenzahl der Geschädigten, auch wenn unverändert, nach dem tatsächliche Verteilungsmodus in der Familie zu verteilen. Die nicht berufstätige Hausfrau wird die Kinder überwiegend betreuen, wenn auch berufstätig, nur zum Teil, usw.. Überschreiben Sie die gleichmäßige Prozentverteilung mit tatsächlichen Fall-Prozentsätzen, a aber unter Beachtung der als richtig erkannen Mitarbeitsanteil-Prozentzahl bzw. Stundenzahl-Summe, wenn unstreitig, also mit Verteilungsanpassung bei Notwendigkeit. Zeigt die vorgenommene Verteilung, dass die Mitarbeit der Geschädigten mit richtigen Prozentsätzen eine höhere als tabellarische Belastung zur Folge hat, dann ist das so.

    Die Spalte 11 ermöglicht, die tatsächliche Behinderung durch Verletzungsfolgen im Haushalt vom aktivierten Verletzungsbeispiel an den konkreten Fall anzupassen. Die Vorgabe bleibt in der Spalte 12 orientierend erhalten, das gilt auch für allen anderen Veränderungsspalten, bei denen immer die Vorgabe in grau hinterlegten Feldern orintierend gezeigt wird. Weiße Felder sind durch Eingaben in grünen Feldern ggf. verändert.

    Beachten Sie, dass bei Änderungen in den linken Eingabefeldern die Aktivierungs-Buttons angeklickt werden müssen ( 2 + 3).

    Anpassungsbeispiele finden Sie nachfolgend. Hieraus lassen sich die Veränderungsauswirkungen ableiten.
    Beim ersten wurde nur die Summe der Gesamtstunden für die HH-Arbeiten geändert, im zweiten stattdessendie Einzelgruppen-Stunden neu verteilt, dann deren %-Verteilung nochmals etwas verändert, besser gerundet. Auch die MdHH-Berechnung ist angepasst.
    Hier werden die unterschiedlichen Wirkungen bei der Spalte 2 mit Häkchen oder ohne behandelt. Auch alle sonstigen grünen Eingabefelder mit ihren Ergebnisauswirkungen auf Folgefelder erhalten Bezugslinien.

    Der Screenshot wird über das Kopfmenue ausgelöst.


    Die Auswahl des Tabellenhaushaltes für diese Seite erfolgt auf der vorherigen (links daneben).
    Dort sind auch die folgenden Informationen anzureichern, wenn Sie die Karteiseite 11 anwenden wollen.



    Wurde ein HH angeklickt, folgt ein Hinweis, dass in der Verletzungen-Tabelle von SchBH-Tabellen ein passendes Verletzungsbild angeklickt werden muss, bevor die Datenübernahme erfolgt. Wechseln Sie dorthin, klicken Sie auch bei Fällen mit reduziertem HH, wo die Verletzung nicht für die Berechnung bedeutsam ist, irgend eine Zeile an, aber in der richtigen HH-Typ-Spalte, um die zutreffenden hinterlegten Berechnungsgrundlagen zu erhalten. Anschliessend wechseln Sie wieder zur Karteiseite 11.:



    Ermittlung der HH-Taetigkeiten und Stundenverteilung auf die HH-Mitglieder

    zurueck




    Der Screenshot wird über den Ausdruckbereich in der Kopfleiste ausglöst, erzeugt zwei Bilder, von der linken und rechten begrenzten Bildhälfte.


    In jedem Tätigkeitsbereich-Abfragefeld finden Sie den gleichen Aufbau, ausgenommen Großtextfelder, die nicht überall vorhanden sind.
    Oben die Themenüberschrift
    darunter 4 Auswahl-Buttons, Varianten, wie sich die Tätigkeit verteilt.
    .........durch den/die Verletzte
    .........durch den/die Ehepartner, auch andere Personen, wenn diese mitarbeiten
    .........durch beide zusammen, damit fest eingestellt auf 50 : 50 - Verteilung
    .........durch beide im Wechsel, %-Verteilung wird hier mit dem Schiebebalken eingestellt.

    Darunter ist mit grünen Eingabefeldern die Abfrage angelegt, wie oft und mit welchem Stundenaufwand die abgefragten Tätigkeiten ohne den Unfall bewältigt worden wären. Beachten Sie de Hinweise, ob täglich/wöchentlich, oder als Gesamtzeitbedarf.


    Bei den jetzt türkisgrünen und weißen Eingabefeldern für Gesamt-Zeitangaben und Unfallopfer-Zeitangaben sind Minutenwert-Eingaben erforderlich. Da teils schwierige Umrechnungen von Dezimals-Stunden in Minuten zu erwarten sind, besteht die Möglichkeit, auch Stunden mit Kommastellen einzugeben und diese durch anschließenden Doppelklick ins Eingabefeld sofort in Minuten umzurechnen. Versehentlicher Doppelklick in Felder mit Dezimalwerten bleiben nicht wirkungslos, müssen durch Neueingabe berichtigt werden. Die Umrechnung ist nach dem Doppelklick rechts oben Im Fenster in zwei kleinen grün/gelben Feldern zu sehen, auch bei falscjhen Umrechnungsversuchen. Testen Sie diese Erklärung aus.


    Nach diesen Eingaben, welche jeweils sofort den Gesamtzeitbedarf für diesen Bereich in orangen Feldern ausweisen, sollen Sie gesamt bewerten, welchen %-Anteil des Zeitbedarfs Sie den Ehepartnern zuweisen. Dazu steht Ihnen zur Darstellung Ihrer Berechnung der Schiebebalken neben dem ersten Auswahlbutton zur Verfügung.Er soll nicht manuell geändert werden. Bei Arbeiten, welche Ehegatten und Kinder zusammen erledigen, ist darauf zu achten, dass dann die benötigte Zeit aus der Addition der Zeiten resultiert.
    Ggf. können Sie die Verteilung selbst im Großtext erläutern, dann das prozentuale Ergebnis mit Minutenwerten als Verteilung eingeben. Das linke orange Feld enthält die Gesamtstunden, das rechte den %-Anteil der/des Verletzten, das gelbe Feld beim linken orangen Feld die Tabellen-Stundenvorgabe für das linke orange Feld, wie diese in der vorherigen Karteiseite ermittelt wurde.
    Versuchen Sie, im Großtext-Feld kurzgefasst Ihre Eingabe zu beschreiben, damit sie als Sachvortrag die Gesamteingaben begründen. Machen Sie sich mit dem später zu erwartenden Ausdruck vertraut, welche informationen er enthält und was Sie für ergänzenswert halten. Ggf. muss mit Begleitschreiben der Ausdruck noch ergänzt werden.

    Zu allen Bereichen existieren Texteingabefelder, hellblau hinterlegt. Die Textlänge ist auf 320 Zeichen, 4 Zeilen mit jeweils 80 Zeichen begrenzt. Der Text soll die Eingabewerte und ihre Berechnung erläutern. Es soll kein Wagenrücklauf betätigt werden. Schreiben Sie, beginnend im linken oberen Textfenstereck. Befindet sich der Coursor beim Klick auf das Fenster, das sich damit vergrössert, in einer tieferen Zeile, ist er durch Rückwärts-Löschen nach oben zu setzen, nicht durch Klicken oben links.






    Die bei einer Berechnung mit eigegebenen Erläuterungstexte können nach Beendigung auch gesondert gespeichert werden, zusammen mit der Gesamtspeicherung der Berechnung und gesondert, wenn die Texte für einen weiteren Berechnungs-Vorgang erneut verwendet werden sollen, bei (Kurztexte speichern) zu speichern und bei (Kurztexte holen) wieder aufrufbar. Diese Texte werden also zweimal gespeichert, mit der Gesamtwertespeicherung wieder aufrufbar und für eine Neuberechnung, wenn verwendbar.



    Auch alle grünen Texteingabefelder lassen sich gesamtlöschen. Zum Löschen verwenden Sie diesen orangen Button. Sie erhalten beim Klick noch den Hinweis, ob außer der großen Textfelder-Löschung auch die letzte Textspeicherung gelöscht werden soll. Beantworten Sie mit ja oder nein.






    Diese Leiste enthält die Anforderung von Tabellen- oder Berechnungswerten zum Vergleich für eigene Berechnungen. Auch die Datenrückgabe nach Eigenberechnungen wird hier erledigt. Die Werte kommen von und gehen wieder zur vorherigen Karteiseite (9). Die Kurztexte werden damit gespeichert und wieder aufgerufen.
    Unter der Leiste befindet sich noch eine Abfrage, ob ein voller HH bewertet wird (Häkchen gesetzt) oder ein reduzierter (Häkchen entfernt), also ohne das Unfallopfer. Beim vollen Haushalt erfolgt die Bewertung das Haushaltes mit Unfallopfer, auch die Arbeitsverteilung, beim reduzierten die Bewertung des reduzierten Haushaltes, um die restlichen Haushaltsmitglieder zu betreuen. Es erfolgt keine Verteilungsbewertung, weil nur die fehlenden Unfallopferleistung im reduzierten HH nach Anrechnung der HH-Leistung der noch vorhandenen HH-Mitglieder ermittelt werden müssen.


    Hier besteht rechts die Möglichkeit, den Scrennshot zu starten, verbunden mit dem Ausdruck aller verfassten Großtexte zu Bewertungsbereichen.

    Der folgende fiktive Ausdrucktest enthält noch keine Großtexte zu Bereichen. Bei Einträgen werden diese jeweils sachbezogen mit ausgedruckt. Der Druckstart erfolgt über die Kopfmenueleiste beim Druck, im Untermenue.





    Ermittlung der HH-Taetigkeiten und Stundenverteilung auf die HH-Mitglieder, Einzelbereiche

    ganz zurueck
    zurueck zur Einführungsbeschreibung




    Über diese Seite (10 a) reichen Sie die Seite (10) an die Einzelaufrufe der Berechnungbereiche weiter.



    Auf schwarzem Hintergrund befinden sich Buttons zum Einwirken auf Seite (10), um vergessene Aufrufe zu erledigen. Auch der ausgewählte Tabellenhaushalt von Seite (9) ist unten einzusehen. Die Fortsetzung der Bearbeitung erfolgt mit den drei hellblauen Buttons. Zuerst wird der linke aktiviert, damit die Werte, welche Sie schon in Seite (10) eingegeben oder über eine Bearbeitungsspeicherung dort aufgerufen haben, in die jetzt folgende Einzelbearbeitung übernommen werden. Mit dem folgendem Klick in den mittleren blauen Button rufen Sie dann die Einzelbearbeitung auf. Der rechte Button überträgt die Werteingaben zurück in Seite (10).

    Die Sonderkartei mit den 9 Einzelberechnungsseiten wird über das Kreuz rechts oben geschlossen, behält aber nach Rückkehr zum Hauptmodul, dort Seite (10a) ihre Eingaben, bis Sie andere oder eine leere Seite (10) zur Sonderkartei übertragen. Vergessen Sie nach Werteingaben und Rückkehr zu (10a) nicht, die Seite (10) aufzurufen, wohin Sie, wenn nicht vergessen, Ihre Bearbeitung zurück-übertragen haben, und dort die Berechnung unter dem eingetragenen Dateinamen als Datei zu speichern. Später können Sie die Datei weiter verwenden, ändern und ausdrucken.

    Bei Ermittlung von Werten für den reduzierten HH wird der Stundenanteil des Unfallopfers nicht behandelt. Die Eingabefelder hierfür sind deaktiviert und die Werte genullt.







    In der Kopfleiste haben Sie zwei Buttons zum Holen der Werte von Seite (10) und Rückgabe der Werte dieser Einzelberechnungen. Weiter sehen Sie wieder die Tabellengrundlagewerte für HH-Stundenbedarf der Familie sowie den Stundenanteil des Unfallopfers.


    Ein grauer Button zum Gesamtlöschen (!) der Eingaben in allen 9 Einzelberechnungen.
    Darunter befindet sich ein zweiter zum Löschen der Beschreibungstexte.
    Wollen Sie nach einer Feldlöschung diesen Zustand in einer gespeicherten Berechnung erhalten, muss anschließend eine Datenrückübertragung zu Seite (10) und dort eine Wertspeicherung erfolgen.

    Beachten Sie die Hinweise, Werteingabe immer in Minuten, Ergebnisfelder weisen immer Stunden mit Dezimalstellen aus. Wollen Sie statt Minuten in einem Eingabefeld einen Dezimalstundenwert verwenden, können Sie auch z.B. 0,75 (Std.) eingeben, müssen dann aber in dieses Eingabefeld noch doppelklicken, um in Minuten umzurechnen. Vor diesem Doppelklick sollten Sie nicht mit dem Courser in ein anderes Eingabefeld wechseln, weil Sie dann vorübergehend eine falsche Summenberechnung erhalten, bis der Doppelklick im zutreffenden Feld ausgeführtz ist.
    Die Eingabe des Minutenanteils des Unfallopfers kann über das Minutenfeld oder über das darüber liegende Prozentanteil-Feld erfolgen. Wollen Sie den Wert ändern, ist dies über beide Felder möglich, ohne den jeweils anderen Wert vorher zu löschen. Die Ergebnisänderung erfolgt immer erst nach Wechsel zu einem anderen Eingabefeld. Wollen Sie bei nur einer Änderung vorher schon das Ergebnis aktivieren, klicken Sie in ein daneben liegendes Eingabefeld, lösen damit die Ergebnisberechnung aus, ohne dort etwas zu ändern.
    Wenn Sie Ihre Eingaben vollständig haben der vorübergehend beenden wollen mit Datenerhalt, rückübertragen Sie zu Seite (10), klicken dort auf Datenspeicher unter dem beabsichtigten AZ-Namen als Dateinamen. Bei Fortsetzung der Arbeit rufen Sie in der Kopfzeile den Dateiaufruf für Seite (10) auf, warten das erscheinende Sub-Menue für die Dateinamenauswahl ab, klicken den richtigen Dateinamen an und auf Datei öffnen. Die Seite (10) wird gestartet und mit den bisher eingegebenen Werten angereichert. Wechseln Sie zur Seite (10a), übertragen (10) zum Eingabefenster und wechseln zum Eingabefenster.
    Wollen Sie kontrollieren, welche Programmeinstellungen dort wirksam sind, klicken Sie dort auf den rechten Kartei-Reiter HH-Zuschnitt. Die gezeigten Einstellungen sind dort nicht änderbar, müssen bei notwendigen Änderungen im Hauptmodul, in den Seiten (7) bis (9)geändert und nochmals mit zum Eingabefenster übertragen werden; sie werden dann bei der späteren Speicherung mit erfasst.
    Auf dieser Seite (HH-ZUschnitt) sind nur die 4 Textfelder für allgemeine HH-Beschreibungen beschreibbar, bei Seite (10a) nicht!, dort nur lesbar, sobald eine Rückübertragung der Arbeit zu Seite (10) erfolgt ist. Nach Speicherung in (10) und Dateineuaufruf sind diese Texte bei (10a) lesbar, nach Übertragung zum Eingabefenster auch wieder auf der Seite (HH-ZUschnitt) änderbar. Textfelde sind blau, wechseln auf rot, wenn der Text das Eingabelimit überschreitet. Gespeichert wird nur der Limitbereich, wenn die Überschreitung nicht berichtigt wird und der Hintergrund weiter rot statt blau angezeigt ist.





























    Diese Seite soll Ihnen einen Überblick verschaffen, welche Programmeinstellungen bei Ihrer aktuellen Berechnung wirksam ist. Hier können Sie keine Änderungen vornehmen. Sollten die Einstellungen nicht zutreffen, müssen Sie zu den Seiten zurückkehren, wo Sie die Einstellungen vorgenommen haben. Haben Sie die verunfallte Person nicht bestimmt oder nicht, wer den HH führte, kehren Sie zu Seite (1) oder (2) zurück, um die Kopfzeileneistellungen zu öffnen, bei Familienzuschnitt beruflich und Kindern, Wohnungsbeschreibung, falscher HH-Typ, zu Seite (8), voller HH statt red HH oder umgekehrt, zu Seite (10), Zeitabschnitt für Abrechnung kann auch später noch eingegeben werden (vor Berechnung des Anspruchs in Seite (1) oder (2).



    Dieses zitierte Urteil halte ich für richtungsweisend, wie bei der Berechnung des Haushaltsführungsschaden vorzugehen ist. Es zeigt auf, dass nicht die Tabellen den Anspruch vorgeben sollen, sondern auf der Beschreibung des betroffenen Haushalts das Hauptaugenmerk liegt, auf Plausibilität zu kontrollierend durch Tabellenvergleich. Mit der Bearbeitungsseite (10) verbunden mit dem Zusatzmodul "Verteilungsrechnung", wo Sie sich jetzt befinden, haben Sie die Möglichkeit, den betroffenen HH selbst durch Befragung oder Eigenwissen in einer beschreibenden Weise zu untersuchen und sowohl die Arbeitsbereiche als auch die Tätigkeitsverteilung festzuhalten, die familiäre HH-Situation zu beschreiben, bei allen Bereichen auch erläuternde Kurztexte einzutragen. Als Ergebnis werden Sie eine Gesamtbeschreibung in Textform erhalten, verbunden mit den gesamten Beschäftigungszeiten und deren Verteilung auf die HH-Mitglieder, als Grundlage für die dann mit dem Programm vorzunehmende Anspruchsberechnung in den Seiten (1) oder (2).


    zurueck
    1. Kontakt: RoPa-Soft Wolfgang Rosenbauer
    Hohe Str. 12, 96342 Stockheim
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